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Ärgernis des Monats

50 Jahre Fußballbundesliga -  Jahre der Begeisterung, Jahre der Perfektionierung, Jahre der Siege und vor allem der Niederlagen.

Eine Saison ohne Vorbereitung und ständigem Training ist nicht durchzuhalten. Manche Moderatoren sagen auch der und der Spieler sei als Mittelfeldspieler ausgebildet worden. Als ob Mittelfeldspieler - oder eine andere Position - ein anerkannter Beruf sei. Doch selbst größte Mühen sind keine Garantie für das Erreichen des Saisonziels.

Woche für Woche kämpfen die FußballerInnen nicht nur um den einen Sieg, sondern ringt die TrainerIn der unterlegenen Mannschaft nach dem Spiel um eine stichhaltige Erklärung. Selten hört man was Schlüssiges - derzeit beliebteste Erklärung ist: „Wir konnten unsere Leistung nicht abrufen.“

Der Sieger hat es da leichter: „Dank der guten Vorbereitung und konzentrierten Arbeit der Spieler war der Sieg eine logische Folge.“ -  Das klingt schlüssig.

Es ist wirklich so, wenn etwas nicht gelingt, gibt es viele mögliche Ursachen, da man es  ja gerade nicht geschafft hat - oder die Voraussetzungen nicht vorlagen - zeitlich und sachlich unterschiedliche Prozesse auf den Punkt zum Erfolg zu führen. So ist das auch, wenn man sich um eine Stelle bewirbt und diese nicht bekommt.

Selten kann man eine Ursache ausmachen. Dabei hat man von einem Sportler noch nie gehört, man könnte das Training - die Qualifizierung - einfach weglassen. Meist wird dann noch intensiver trainiert.

Wenn eine Bewerbung misslingt, bekommt man schon mal zu hören, das Jobcenter habe es nicht geschafft - sei schuld.  Das ärgert uns - wir qualifizieren, beraten und vermitteln - sind in der Fußballersprache ein großes Trainingslager. Ohne uns geht es wohl nur schwer, mit uns keinesfalls immer.

Wie ein Fußballspiel ist die Stellensuche ein Wettbewerb - am Anfang steht immer eine gute Qualifikation um zu bestehen.